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Hochwertige Kurbelwelle für die Motovespa GT160 Motoren

Motovespa GT 160

Der spanische Lizenznehmer Motovespa S.A. mit Sitz in Madrid hat die Motovespa 160 (09C) entwickelt.

Definitiv ein seltsames Exemplar – elektronische Zündung ähnlich wie bei den Serveta Lambrettas, aber immer noch mit Kolbenanschlüssen. Die Karosserie ist im Grunde ein Sprint/Rally, aber der Motor ist eine seltsame Mischung aus alter und neuer Technologie.

Häufig wird die Motovespa 160 mit der Super Sport 180 verwechselt, aber auf den zweiten Blick erkennt man die vielen Unterschiede.

Die Vespa 160 GT schließlich war eine Version mit einer Reihe von Seitenverkleidungen und Zubehörteilen, die sie noch attraktiver machten.

Explosionszeichnungen hier

 


BGM Pro Kurbelwelle

Die BGM Pro Kurbelwelle für die GT160 ist in verschiedenen Versionen erhältlich.

Generell passt auf alle Versionen die originale Femsatronic Zündung der GT160. Auf der Antriebsseite gibt es die Varianten für die originale GT160 Kupplung oder die Variante um den PX Kupplungstyp zu verwenden.

Hier sind alle PX 6- und 7-Feder Kupplungen als auch alle Typ Cosa und bgm Superstrong Kupplungen einsetzbar.

Bei den Kurbelwellen mit Typ PX Kupplungsstumpf wird zusätzlich die Anlaufscheibe BGM6033 und die Scheibenfeder 9999002 benötigt.

Beide Varianten bieten wir jeweils mit dem Standard-Hub 57mm und als Langhub-Version mit 60mm Hub an.

Für die Kurbelwellen mit 60mm Hub muss das Motorgehäuse modifiziert werden, um Raum für das untere Pleuelauge zu schaffen.

Da hier mit 0.8 bis 1mm im Radius nur wenig Material entfernt werden muss, kann diese Aufgabe einfach mit einem Handfräser in wenigen Minuten erledigt werden.

Bei der 60mm Hub Variante ändern sich die Steuerwinkel des Zylinders.

Für den GT160 Zylinder typisch, sind die relativ großen Steuerwinkel für die Überstromkanäle in Verbindung mit dem sehr kurzen Steuerwinkel vom Auslasskanal.

Mit originalem 57mm Hub weist der Zylinder folgende Steuerwinkel auf:

Kolbenrückstand 0.5mm

Einlasswinkel: 131°

Auslasswinkel: 144°

Transferwinkel:119°

Vorauslass: 12,5°

Wir der gleiche Zylinder mit 60mm Hub verwendet, ergeben sich folgende Steuerwinkel:

Kolbenüberstand: 1mm

Einlasswinkel: 132°

Auslasswinkel: 148°

Transferwinkel:124°

Vorauslass: 12°

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Chokehebel bgm für Vespa Smallframe

Sobald in Deine Smallframe der originale SHB einem anderern Vergaser weichen muss, kommt spätestens kurz vor dem ersten antreten des Motors die Frage auf: wie bediene ich den Choke?

Wie baue ich den Vergaser von Klappchoke auf Seilzugchoke um?

Wie schließe ich den Seilzug-Choke eines Dellorto PHBH, VHST, Mikuni, Keihin PWK oder Polini CP Vergasers an den Chokehebel der Smallframe an?

Viele Vergaser werden meist mit einem sogenannten Klapp- oder Ziehchoke ausgeliefert. Damit der Vergaser Vespa-typisch mit einem Seilzug betätigt werden kann, bieten wir für viele Vergaser-Typen das passende Adapter-Set zur Umrüstung an.

2599091  Dellorto PHBL, PHBH VHST (Shop)

2599098 Mikuni, Keihin und Polini CP (Shop)

 

Der bgm Pro Chokehebel ist für alle Vergasertypen die mit einem Seilzugchoke aus- oder Nachgerüstet sind, geeignet.
Durch die besondere Ausführung des bgm Pro Chokehebels kann der Chokezug einfach ausgehangen werden um den Vergaser auszubauen. Das spart Zeit und schont die Hände im beengten Vergaserraum einer Smallframe. Durch die Verwendung von einem Klemmnippel wird der Chokezug beim betätigen des Chokehebels nicht jedes Mal geknickt und ist somit dauerhaft haltbar und gegen abreißen sicher. Durch die angepasste Kontur des Hebels kann dieser nicht mehr aus der Führung des Chokeknopfes springen.

 

Die Montage des bgm Pro Chokehebels ist einfach.

 

Als Modell-Beispiel und für die Umrüstung auf Seilzugchoke dient hier ein YSN30 / Dellorto PHBH (YSN8570 ) Vergaser (Blog)  mit dem passenden Seilzug Adapter-Set  (2599091 – (Shop).

Als Chokezug wird der Universalzug BGM6445 verwendet. Dieser hat bereits die passende Länge der Außenhülle um in einer Vespa Smallframe Platz zu finden.

Die Mutter des kleinen inneren Chokehebels mit SW10 lösen und darauf achten, dass die Schraube nicht nach unten in Richtung Vergaserraum herausfällt. Beim Abnehmen des originalen Chokehebels auf die gewölbte Scheibe (3330468W) achten, welche zwischen Chokehebel und dem Halteblech vom Rahmen liegt. Auch diese wird später wieder benötigt.

Die Schraube von unten durch das Halteblech führen und anschießend die Federscheibe und den Chokehebel aufstecken.

Die Mutter verfügt zur Sicherung gegen selbsttätiges lösen über einen sogenannten Klemmteil. Dieser Klemmteil ist erkennbar an den Abdrücken auf den Schlüsselflächen der Mutter. Je nach Ausführung der Mutter liegt dieser Klemmteil auf einer Stirnseite oder auf den Schlüsselflächen.

Beim Aufsetzen der Mutter darauf achten das der Klemmteil der Mutter nach oben schaut und somit zuerst der nicht klemmende Teil auf den Chokebolzen gedreht wird.

Die Mutter erst einmal soweit anziehen, dass der Chokehebel sich noch leichtgängig bewegen lässt.

Der Innenzug wird mit der Tonne voran zuerst durch die Einstellschraube und den Adapter geführt und anschließend durch die Feder geschoben. Die Tonne des Zuges wird im Choke-Kolben eingehangen.

Beim Einstecken des Chokekolbens in den Vergaser darauf achten, dass die Tonne nicht aus der Aufnahme des Chokekolbens springt. Anschließend wird der Adapter mit dem Vergaser verschraubt.

Auf das lose Ende des Chokezuges wird jetzt der Klemmnippel gesteckt und mit einem Abstand von 20mm zum Absatz Endkappe befestigt.

Zuerst den Innenzug in die geschlitzte Führung des Chokehebels einfädeln und anschließend den Klemmnippel im Chokehebel einhängen. Die Außenhülle mithilfe der Endkappe soweit zurückziehen (der Choke im Vergaser wird dabei betätigt), das die Endkappe in das Halteblech eingehängt werden kann.

Sollte das Spiel vom Chokezug zu groß sein, so kann das einfach über die Einstellschraube des Adapters am Vergaser justiert werden. Ein Sicherheitsspiel zwischen dem Absatz der Endkappe und dem Widerlager vom Halteblech am Rahmen von ca. 1.5mm sollte mindestens eingehalten werden, damit der Zug beim Einfedern und den Bewegungen des Motors während der Fahrt nicht gespannt und der Choke betätigt wird.

Kann das nötige Sicherheitsspiel des Zugs nicht über den Adapter erreicht werden, so wird der Adapter am Vergaser wieder zurückgedreht und der Zug durch die nachziehen am Klemmnippel eingestellt.

Zuletzt die Mutter des Chokehebels soweit fest drehen, dass der Hebel sich noch leicht betätigen lässt aber die Federkraft der Feder für den Choke-Kolben diesen nicht wieder zurückziehen kann.

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Rennbericht zum 5. Lauf der EST 2022 in Jüterbog am 08.10.2022

Am Samstag den 08.10 wurde das Saisonfinale EST in Jüterbog eingeläutet. In den meisten Klassen standen die Meister der diesjährigen European Scooter Trophy und der European PitBike Trophy schon fest, aber dahinter ging es noch um wichtige Punkte für die weiteren Tabellenränge. Auch trotz Tagesveranstaltung war das Fahrerfeld gut besetzt und bevor die große Party am Abend steigen konnte, hieß es Bahn frei für einen tollen Motorsport-Samstag im Rennzirkus der EST.

Die Ergebnisse der Veranstaltung nach Klassen:

Klasse 1 – Rookies by Scooter-Attack:

Hüskes schnellster in seiner Klasse dominierte auch das Feld beim ersten Sprintrennen. Dahinter kam Piekatz. Jorgensen konnte Müller am Start kassieren. Jorgensen konnte das Tempo vom Start jedoch nicht durchhalten und reihte sich später auf Platz 5 ein. Winterscheidt konnte sich auf Platz 3 vorarbeiten. Hüskes an der Spitze drehte ein einsames Rennen mit großen Abstand zu Piekatz auch die Überrundungen konnte Hüskes auf dem Weg zum Sieg nicht behindern. Piekatz fuhr einen guten zweiten Platz vor Winterscheidt ein.

Zum zweiten Rennen sah es nicht gut bei Hüskes aus. Schon im Warm-Up hatte dieser technische Probleme und konnte nur verzögert auf seinen Startplatz fahren. Gleich nachdem Start bestätigte es sich. Hüskes wurde durchs Feld durchgereicht. Piekatz fuhr damit auf Platz 1. Dahinter folgte direkt Jorgensen. Winterscheidt und Kienzle auf Platz drei und vier. Piekatz wurde richtig unter Druck gesetzt von Jorgensen und musste alles geben, um die Spitze nicht zu verlieren. Doch bald war klar, dass er Jorgensen nicht aufhalten konnte. Dieser schnappte sich Piekatz. In der Verfolgerrolle konnte Piekatz wieder Druck aufbauen und ging in die Gegenoffensive. Jorgensen hielt dagegen. Auch dahinter war es spannend. Winterscheidt und Kienzle lieferten sich einen tollen Zweikampf. Piekatz stürzte kurz vor Schluss und beraubte sich wertvolle Punkte für den Tagessieg. Am Ende musste er sogar ganz aufgeben, somit siegte Jorgensen vor Winterscheidt und Kienzle.

Tageswertung Klasse 1 – Rookies by Scooter-Attack

  1. #20      Marcel Winterscheidt                        36 Pkt.
  2. #991    Jacob Jorgensen                                 34 Pkt.
  3. #47      Sascha Hüskes                                   30 Pkt.

Klasse 2 – SuperSport

Triebs, der schon in Juvaincourt Meister wurde, zeigte auch in Jüterbog, warum er in diesem Jahr ganz oben in der SuperSport steht. Tolle Leistung, unaufgeregter Fahrstil und ne Menge Speed waren auch in Jüterbog sein Patenrezept. Der Däne Diabelez versuchte noch dran zu bleiben. Triebs konnte ihn jedoch in ausreichendem Abstand halten. Dahinter tobte ein Dreikampf zwischen Merling, Drath und Apostel. Hier war für alle, alles drin. Nerven behalten und keinen Fehler machen. Merlings Scooter baute nach der Halbzeit ab. Das wussten Drath und Apostel auszunutzen und konnten überholen. Drath gelöst aus dem Dreikampf konnte seinen Verfolgern davonziehen. Diabelez war jedoch schon zu weit weg, um nochmal anzugreifen. Vorne brannte nichts mehr an und Triebs gewann das erste Rennen.

Triebs donnerte auch im zweiten Rennen allen davon. Diabelez hatte technische Probleme beim Start und wurde einmal durchs Feld gereicht. Depta auf zwei und direkt im Zweikampf mit Drath. Dieser fackelte nicht lange und überholte Depta genauso wie Apostel. Für Drath lief es im Rennverlauf nicht gut. Dem Scooter fehlte die Leistung. Er büßte immer mehr Plätze ein. Dadurch konnte Apostel auf den zweiten Platz fahren. Sperling legte im Vergleich zum ersten Rennen eine deutliche Schippe zu und fuhr sich auf den dritten Platz vor. Und er merkte, dass noch mehr drin war, damit war die Kampfansage an Apostel klar. Apostel und Sperling kämpften.

Sperling hatte den schnelleren Scooter, aber Apostel machte geschickt zu. Das ging an die Substanz bei Sperling. Im Hintergrund hatten sich Just und Depta an die zwei herangekämpft. Just nutze eine Sekunde der Unaufmerksamkeit von Sperling und überholte ihn. Auch Apostel sollte noch dran glauben. Just machte das sehr gut und konnte auch ihn noch kassieren. Von alldem bekam Triebs an der Spitze nichts mit. Dieser fuhr seinen zweiten Sieg des Tages ein.

Tageswertung Klasse 2 - SuperSport

  1. #313    Marcel Triebs                         50 Pkt.
  2. #42      Bastian Just                            29 Pkt.
  3. #32      Gabriel Apostel                      29 Pkt.

Klasse 3 – Expert by Scooter-Attack

Spektakulär wie immer das Rennen der Expert. Ong hatte sich die Pole-Position rausgefahren vor Lukas und dem Meister Andersen. Andersen startete klasse und holte sich gleich den zweiten Platz. Lukas auf drei und Schnelle auf vier. Andersen konnte in Runde zwei auch an Ong vorbeiziehen. Der ließ ihn jedoch nicht wegziehen, sondern versuchte dran zu bleiben. Zwei Scooter-Längen Abstand wartete Ong auf einen Fehler von Andersen. Lukas verabschiedete sich früh aus dem Kampf um das Podium nach einem Sturz. Mit Glück konnte er noch vor der großen Verfolgergruppe wieder ins Rennen einsteigen. Auf dem dritten Platz behauptete sich Schnelle. In der Konstellation ging es Runde um Runde. Fehler machte keiner der Kontrahenten und so konnte Andersen vor Ong und Schnelle gewinnen.

 

Im zweiten Rennen fuhr Andersen direkt an die Spitze des Feldes. Ong dahinter behielt den Dänen im Blick und ließ ihn nicht wegziehen. Lukas wollte auch noch mitmischen und machte aus dem Zweikampf einen Dreikampf und so ging es Rundenlang in einen anstrengenden Innenfight. Man spürte, dass Ong mehr aus dem Scooter rausholen konnte aber an Andersen vorbeizukommen, dass wurde ihm extrem schwergemacht. Ong konnte seine Chance jedoch nutzen und innen ausbremsen, damit besetzt Ong die Spitze vor Andersen und Lukas. Andersen ließ das aber nicht auf sich sitzen und holte sich die Führung wieder zurück. Am Ende wurde er für eine tolle Leistung mit zwei Siegen belohnt. Der zweite Platz ging an Ong vor Lukas.

Tageswertung Klasse 3 – Expert by Scooter-Attack

  1. #336    Stefan Andersen                                50 Pkt.
  2. #169    Yannik Ong                                       40 Pkt.
  3. #111    Andreas Lukas                                   29 Pkt.

Klasse 4 – Supramatic & BigBore

Hüser sprintete dem Feld nur so davon. An der einsamen Spitze raste er zu einem tadellosen Sieg. Bickell fiel mit technischem Defekt aus. Zweiter wurde Kazillas.

Zweites Rennen, zweiter Sieg für Hüser. Die direkte Konkurrenz Kazillas war chancenlos und belegte wie im ersten Rennen den zweiten Platz.

Tageswertung Klasse 4 – Supramatic & BigBore

  1. #81      Christian Hüser                      50 Pkt.
  2. #191    Georgios Kazillas                   40 Pkt.
  3. #21      Sven Bickell                           16 Pkt.

Klasse 5 – PitBike Stock by Scooter-Attack

Ullrich auf Platz 1 musste frühzeitig im Rennen seine Ambitionen auf einen Sieg ablegen. Technische Probleme brachten Ihm einen großen Rückstand ein. Damit hatte Ullrich keine Chance unter die ersten drei zu kommen. Wittwer konnte damit direkt die Führung einnehmen und einen großen Vorsprung vor Wolf herausfahren. Um den dritten Platz ging es heiß her zwischen Nabbefeld und Hartmann. Am Ende behielt Nabbefeld die Oberhand. Den ersten Sieg fuhr Wittwer vor Wolf ein.

Im zweiten Rennen konnte Ullrich wieder normal mitmischen. Dieser fuhr auch gleich an die Spitze der Klasse. Wittwer auf Platz 2 hatte gegen Ullrich wenig auszurichten. Auf dem dritten Platz fuhr Wolf. Wittwer konnte sich am Ende über den Tagessieg freuen.

Tageswertung Klasse 5 – PitBike Stock by Scooter-Attack

  1. #112    Jonas Wittwer                        45 Pkt.
  2. #99      Paul Ullrich                            36 Pkt.
  3. #58      Sebastian Wolf                       36 Pkt.

Klasse 6 – GP-Open

Gras fuhr von Platz 1 ins Rennen gefolgt von Florian Schweitzer. Beide kämpften verbissen um den ersten Platz. Gras konnte zunächst Schweitzer noch in Schach halten. Schweitzer wurde Stück für Stück schneller und wartete auf seine Chance. Und er sollte belohnt werden. In einem guten Moment überholt Schweitzer Gras. Julian Schweitzer auf Platz 3 konnte im Laufe des Rennens nicht mehr ganz mithalten. Er ließ das Duo ziehen, welches bis zum Schluss um die Zieleinfahrt kämpfte. Schweitzer blieb standhaft und siegte vor Gras.

Im zweiten Rennen wollte sich Gras Schweitzer nicht geschlagen geben. Gras konnte im Vergleich zum ersten Rennen den Vorsprung soweit ausbauen, dass Schweitzer nicht mehr in direkter Schlagweite war. Und so zogen beide deutlich vom Verfolgerfeld davon. Platz belegte Florian Schweitzer, der dem Duo jedoch nicht mehr gefährlich werden konnte.

Tageswertung Klasse 6 – GP-Open

  1. #222    Henning Gras                         45 Pkt.
  2. #86      Florian Schweitzer                 45 Pkt.
  3. #306    Julian Ziegler                          29 Pkt.

Klasse 7 – Beginners

Der Start der Beginners wurde unterbrochen durch mehrere Stürze. In Folge dessen kam es zum Rennabbruch. Beim Neustart setzte sich Illic an die Spitze gefolgt von Weiland. Gaidecka musste mit technischem Defekt gleich zu beginnen passen. Maas und Kalms folgten auf Platz 3 und 4. Illic baute schnell einen Vorsprung auf Weiland auf. Maas konnte im Laufe des Rennes seinen Speed steigern und setzte Weiland unter Druck. Dieser konnte sich nicht gegen Maas wehren und musste ihn vorbeiziehen lassen. Zum Ende wurde es für Weiland nochmal eng, da auch Kalms immer näher aufschloss. Bevor dieser jedoch Weiland überholen konnte, war das Rennen beendet. Ilic freute sich über seinen souveränen Sieg vor Maas und Weiland.

Tageswertung Klasse 7 - Beginners

  1. #186    Danny Illic                             25 Pkt.
  2. #34      Sascha Maas                           20 Pkt.
  3. #333    Tilo Weiland                          16 Pkt.

Klasse 8 Endurance & 9 Endurance Split

Im gekürzten Langstreckenrennen duellierte sich dieses Mal 16 Teams am Start. Durch die 1-Tagesveranstaltung ging es traditionell auf die Renndistanz 1,5 Stunden. Damit hieß die Marschrichtung Gas geben und nicht taktieren. Und auch beim 1,5 Stunden-Rennen war es turbulent und übersichtlich. Spätestens nachdem kurzen heftigen Schauer war das Feld am Ende total durcheinander gewürftel. Am Ende des Tages waren alle froh, dass trotz diverser Stürze der Krankenwagen auf seiner Warteposition verweilen konnte.  

Tageswertung Klasse 8 Endurance

  1. #101    Knieverdreht24
  2. #196    Streetlights / R&D / Lukas Racing Team
  3. #265    R.N.D. Racing Team
  4.  

Tageswertung Klasse 9 Endurance Split

    1. #196    Xpear Factory
    2. #99      Blue Puma
    3. #217    RaceFoxx Pitbike Endurance

  1. V.i.S.d.P.

    Andre Schwarz
    (1. Vorsitzender EST e.V.)

European Scooter Trophy

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Rennbericht zum 4. Lauf der EST 2022 in Juvaincourt

 

Rennbericht zum 4. Lauf der EST 2022 in Juvaincourt vom 03.09 – 04.09.2022

Nach sechswöchiger Sommerpause heißt es endlich wieder Start frei für den Rennzirkus der Scooter und
PitBikes der EST-Meisterschaften. Dieses Mal gastierte die EST in Juvaincourt – Frankreich. Die Strecke mit einer
Länge von 1,3km ist besonders schnell und anspruchsvoll und bei vielen Fahrern beliebt. Und so machten sich
mehr als 100 Starter auf den Weg nach Frankreich. Mit Blick auf die Meisterschaft hieß es nun den
Angriffsmodus einzulegen, um wertvolle Punkte für die Endwertung einzufahren.
Einen großen Dämpfer gab es beim Wetter am Samstag. Nachdem schon erste Schauer am Freitag über die
Strecke fegten, blieb der Samstag bis zum Nachmittag komplett verregnet. Keine guten Aussichten auf gute
Rundenzeiten. Echte Motorsportler kann sowas nicht aus der Bahn werfen. Trotz der widrigen Bedingungen
ging es darum, einen guten Startplatz im vorderen Feld herauszufahren.
Die Ergebnisse des Wochenendes nach Klassen:

Klasse 1 – Rookies by Scooter-Attack:

Hoher Anspannung zu Beginn des Starts der Rookies. Hüskes auf ungewohntem drittem Platz, machte schon
beim Warm-Up deutlich, dass er ganz noch vorne wollte. Didwissus auf Pole wollte dies genauso verhindern
wie Urban und Winterscheidt. Startsieger war Didwissus. Hüskes kämpfte sich direkt auf Platz 2 vor und setzte
sofort zum Angriff auf Didwissus an. Mit viel Leistungsüberschuss gelang ihm dies souverän in Runde 2.
Winterscheidt versuchte dranzubleiben, war aber leistungsmäßig unterlegen. Didwissus wurde durch das Feld
durchgereicht. Der Kampf um Platz 3 wurde zwischen Klas und Groß ausgemacht. In Runde 8 musste
Winterscheidt mit technischem Defekt aufgeben. Damit lag Groß auf Platz 2 vor dem souverän davon
fahrenden Hüskes. Hüskes siegte souverän vor einem starken Gross gefolgt von Klas.
Im zweiten Rennen setzte sich Hüskes wieder an die Spitze des Felds. Urban folgte ihm mit kleinem Abstand,
versuchte aber mitzuhaltenn. Der Abstand von Groß zu Urban war schon deutlich größer. Groß musste jedoch
auch nach hinten aufpassen, da dort Ebeling und Piekatz auf Ihre Chance lauerten. Während dessen sicherte
Hüskes souverän seinen Vorsprung vor Urban. Die nächste Challenge lag im Überrunden der Letztplatzierten.
Hüskes und Urban machten das tadellos. Groß hatte deutlich mehr Probleme und musste Ebeling auf Platz 3
vorbeiziehen lassen. Dessen Scooter ging immer besser. Ebeling brannte eine Bestzeit nach der anderen in den
Asphalt und schnappte sich noch Urban. Hüskes gewann souverän als Erster vor Ebeling und Urban.

Tageswertung Klasse 1 – Rookies by Scooter-Attack

1. #47 Sascha Hüskes 50 Pkt.
2. #265 Patrick Ebeling 33 Pkt.
3. #636 René Groß 31 Pkt.

Klasse 2 – SuperSport by Deutscher Bauservice

Drath ging vom Start an direkt an Apostel vorbei und führte die SuperSport an. Triebs kämpfte mit Apostel um
den zweiten Platz. Mit Geschwindigkeitsüberschuss in Runde 5 auf der Start-Ziel gingen beide in die erste
Kurve. Triebs verbremste sich leicht und musste Apostel ziehen lassen und wurde auch von De Wit kassiert.
Triebs mit besserem Speed konterte sofort und konnte in der darauffolgenden Runde beide Fahrer wieder
überholen. Drath schaffte es nicht seinen Vorsprung auszubauen. Triebs spürte, dass was ging und setze Drath
unter Druck. Ein super spannenden Vierkampf setzte sich fort. De Wit konnte Apostel überholen und war schon
im Windschatten von Triebs und Drath. Alle lauerten auf einen Fehler. Drath kämpfte wie ein Löwe. Doch
Triebs hatte mehr Power und so passierte, was sich Rundenlang angedeutet hatte. Triebs zog innen an Drath
vorbei. Der musste jetzt De Wit in Schach halten. De Wit fuhr klug und wartete auf seine Chance. De Wit kam
besser aus der letzten Kurve vor Start und Ziel als Drath. Reifen an Reifen ging es in die erste Kurve. De Wit
innen hatte die Nase vorn und fuhr einen tollen zweiten Platz ein. Triebs an der Spitze holte wertvolle
Meisterschaftspunkte und auf Platz drei kam Drath, der toll kämpfte, aber sich den beiden Kontrahenten
ergeben lassen musste.
Das zweite Rennen führte Apostel an. Der konnte sich gleich einen gebührlichen Abstand vor Triebs und Drath
herausfahren. Apostels Scooter baute jedoch deutlich ab im Vergleich zu Triebs und Drath. In Runde 7 gelang
Triebs das Überholmanöver, jedoch sofort gegen gekonntert von Apostel. Eine Runde später musste dieser
dann Triebs ziehen lassen und seinen zweiten Platz gegen Drath verteidigen. Im hitzigen Zweikampf ging es
Kurve um Kurve. Apostel konnte den fehlenden Speed durch eine gute fahrerische Leistung ausgleichen. De Wit
und Diabelez dahinter hatten keine Chance im Duell mitzumischen. Die Zweikämpfe setzten sich fort bis zum
Sturz von De Wit in der dreizehnten Runde. Er stürzte schwer auf der Start-Ziel. Die Rennleitung brach
daraufhin das Rennen mit der roten Flagge ab, um den Fahrer zu versorgen. Zu einem Neustart kam es nicht, da
zum Zeitpunkt des Abbruchs die 75%-Distanzmarke erreicht wurde. Sieger wurde Triebs, vor Apostel und Drath.

Tageswertung Klasse 2 – SuperSport

1. #313 Marcel Triebs 50 Pkt.
2. #32 Gabriel Apostel 33 Pkt.
3. #93 Dustin-Miles Drath 32 Pkt.

Klasse 3 – Expert by Scooter-Attack

Mit 13 Startern ging ein hochdatierte Fahrerfeld an den Start. Durch die verregnete Qualifikation war das
Startaufstellung durcheinandergeraten. Vom Start weg markierte Schmitt seinen Anspruch. Und es sah bis zur
Hälfte fast so aus, als könnte er dem Anspruch genügen. Der Vorsprung vor dem Verfolgerfeld mit Schnelle,
Giannasi und Brüggeshemkee war schon recht groß. Das Feld ordnete sich im Laufe des Rennens. Monaya
musste das Rennen frühzeitig aufgeben. Von hinten machte sich Andersen an die Aufholjagd. Dadurch, dass er
keine Zeit in der Qualifikation gefahren ist, musste er von hinten starten. Man spürte förmlich den Druck, den
er sich selber machte. Die ersten Runden wurde Andersen durch das Fahrerfeld stark aufgehalten. Ab Runde 8
ging es um den Kampf an die Spitze. Schmitts mühsam herausgefahreren Vorsprung schmilzte von Kurve zu
Kurve. Seine Reifen bauten massiv ab. Dahinter bildete sich ein Dreikampf. Dann hieß es Atem anhalten in
Runde Neun. Zu dritt ging es in die Kurve nach Start- und Ziel. Schnelle behauptete sich. Andersen bremste
Giannasi aus. Schmitt an der Spitze bekam den Druck von Schnelle und Andersen zu spüren. Beide wurden
immer schneller. Dreikampf zwischen Schmitt, Schnelle und Andersen war angesagt. Jede Runde nach StartZiel hieß es Atem anhalten. Es war null Luft zwischen den Reifen aller drei Fahrer. Schmitt konnte sich nicht
mehr lange wehren und musste Andersen vorbeilassen. Der bekam einen zusätzlichen Speedschub und machte
auch Schnelle Konkurrenz. Zwei Runde kämpfte er tapfer. Dann stach Andersen eiskalt zu. Nachdem
Positionswechsel konnte Andersen den Vorsprung an der Spitze ausbauen. Schnelle versuchte noch eine
Schippe drauf zu legen und zack, war es passiert. Er stürzte kurz vor Start und Ziel – konnte jedoch
weiterfahren. Durch den Sturz musste sich Schnelle auf Platz 6 wieder einreihen. Super ärgerlich für Ihn nach
einem tollen Rennen. Profiteur war Giannasi, der sich damit noch den dritten Platz hinter Schmitt und
Andersen sichern konnte.
Das zweite Rennen begann mit einer Überraschung. Giannasi auf Platz 1 und dahinter machte sich gleich Lukas
ans Werk, die Spitze zu erobern. Lukas hatte die Zeit zwischen den Rennen nochmal intensiv genutzt, um
Leistung zu finden. Auf Platz 3 und 4 kämpfte Schmitt mit Andersen, der sich wieder nach vorne arbeiten
musste. In Runde 8 kämpfte er sich auf Platz 3 vor. Schnelle konnte nicht an die Leistung vom ersten Rennen
heranreichen und fuhrt auf Platz 5. Andersen machte in gewohnter Manier weiter und ging auch an Giannasi
vorbei. Nun wurde Lukas ins Visier genommen, der knapp 2,5 Sekunden Vorsprung herausgefahren hatte. Der
Vorsprung schmilzte schnell und es gab nur eine Richtung für Andersen – ganz nach vorne. Eine absolut
phantastische Leistung, die der Däne ablieferte. Und damit war Andersen zum wiederholten Male Meister der
European Scooter Trophy 2022 in der Expertklasse. Platz zwei ging an Lukas. Giannasi wurde Dritter.

Tageswertung Klasse 3 – Expert by Scooter-Attack

1. #335 Stefan Andersen 50 Pkt.
2. #111 Andreas Lukas 33 Pkt.
3. #33 Carsten Schmitt 33 Pkt.

Klasse 4 – Supramatic & BigBore

In der Klasse 4 gingen nur zwei Piloten an den Start. Kazillas und Monaya. Pechvogel Kazillas hatte technische
Probleme im Vorstart und verpasste die Einführungsrunde und das Warm-Up. Damit hieß es für ihn hinter dem
Feld hinterherfahren. Das nutze Monaya gleich aus und fuhr an der Spitze uneinholbar davon.
Das Monaya sich den Sieg im zweiten Rennen nehmen ließ, stand nicht zur Debatte und so fuhr dieser auch.
Souverän und konkurrenzlos vorneweg vor Kazillas. Doch stürzen war keine Option für Monaya und so fuhr er
souverän zu seinem zweiten Tagessieg in der Klasse 4.
Tageswertung Klasse 4 – Supramatic & BigBore
1. #12 Stephane Monaya 50 Pkt.
2. #191 Georgios Kazilias 40 Pkt.
Klasse 5 – PitBike Stock by Scooter-Attack
Das Startfeld der Pitbikes war sturzbedingt deutlich dezimiert. Nichts destotrotz ging es um wichtige Punkte für
die Meisterschaft. Schweizer fuhr direkt an die Spitze und zeigte nochmal, warum er mit großem Vorsprung die
EuropeanPitBikeTrophy anführt. Auf dem zweiten Platz setze sich Wolf vor Hartmann. Bei der Platzierung blieb
es auch über die kommenden 15 Runden. So stand mit Schweizer, vor Wolf und Hartmann das erste Podest
fest.
Das zweite Rennen begann wie das erste Rennen. Schweizer setze sich mit knapp 2 Runden besseren
Rundenzeiten ab. Zweiter war Wolf vor Zanker. Ob der Vorsprung sportlich oder technisch war, sollte jedoch
ein Fall für die technische Abnahme sein. Schweizer musste sein Fahrzeug nachdem Rennen einer
Nachkontrolle unterziehen, um zu prüfen, ob es reglementkonform war. Unabhängig von der Situation gab es
sportlich keine Änderungen an den Platzierung. Schweizer siegte vor Wolf und Hartmann. In der
anschließenden technischen Kontrolle hieß es Entwarnung. Das Fahrzeug war regelkonform du der Sieg
gebührte Schweizer für eine tolle fahrerische Leistung.

Tageswertung Klasse 5 – PitBike Stock by Scooter-Attack

1. #54 Julian Schweizer 50 Pkt.
2. #58 Sebastian Wolf 40 Pkt.
3. #89 Benedikt Hartmann 32 Pkt.

Klasse 6 – GP-Open

Die Rennen der GP-Open standen unter dem Zeichen der Neuauflage des Langstreckenrennens. Gras und
Weißensee kämpften am Samstag um die Krone des 3h-Rennens. Dort hatte Weißensee viel Pech auf Grund
des einsetzenden Regens. Die Ausgangssituation für die Sprintrennen war eine Andere. Bähr führte die
Startaufstellung auf Pole an, vor Gras und Weißensee. Beim Start wurde die Ordnung gleich hergestellt. Gras
war der Startsieger vor Weißensee. Beide Fahrer kämpften rundenlang eng an eng. Gras machte jedoch keinen
Fehler und konnte am Ende Weißensee in Schach halten, der ein tolles Rennen fuhr. Dahinter kämpfte Bähr mit
Schweizer. Es siegte Gras vor Weißensee. Schweizer fuhr Reifen an Reifen mit Bähr über die Ziellinie.
Im zweiten Rennen lautete das Duell Gras gegen Schweizer. Für Weißensee gab es dieses Mal keine Chance, um
im Zweikampf mitzuwirken. Gras und Schweizer fuhren sehr konstante Zeiten. Gras lies jedoch nie einen
Zweifel daran, dass Schweizer eine Chance hatte ihn zu überholen. Auf Platz vier lag van Hof und vor Bähr. Gras
war am Ende der strahlende Tagessieger mit zwei souveränen ersten Plätzen. 

Tageswertung Klasse 6 – GP-Open

1. #222 Henning Gras 50 Pkt.
2. #86 Florian Schweizer 33 Pkt.
3. #19 Lars Weissensee 33 Pkt.

Klasse 7 – Beginners

Bei den Beginners haben sich gleich mehrere Fahrer den Sieg vorgenommen. Illic schon erfolgsverwöhnt hatte
dabei die besten Aussichten. Konkurrenz sollte er von Fischer bekommen, der zum allersten Mal ein offizielles
Rennen bestritt. Vorne weg ging es zu erst für Illic und Gaidecke. Relativ schnell holte der schnelle Fischer auf
und setze sich an die Spitze des Feldes. Weiland konnte der Spitze nicht folgen und fiel auf Platz 5 zurück. 

Tageswertung Klasse 7 – Beginners

1. #22 Dean Fischer 25 Pkt.
2. # 186 Danny Illic 20 Pkt.
3. #268 Maik Gaidecka 16 Pkt. 

Klasse 8 Endurance & 9 Endurance Split

Zum Langstreckenrennen traten 10 Teams an. Bei den Teams waren die Gefühle in Anbetracht der
Wetterprognose gemischt. Die Streckenbedingungen waren zum Start durch die Trockenheit gut. Doch die
Aussichten für den Verlauf ließ Regen erahnen. So machten sich die Teams mit unterschiedlichen
Abstimmungen an den Start. Der Regen ließ nicht lange auf sich warten und brachte das ganze Starterfeld
durcheinander. Racefoxx auf Regenreifen hatte die besten Chancen auf einen Sieg. Durch einen schweren Sturz
vor Start-Ziel musste das Team jedoch früh seine Ambitionen aufgeben. An der Spitze fighteten Xpear Factory
und Blue Puma. Zur Mitte des Rennens trennten beide Teams nur 1 Runde. In Klasse 9 fuhr AK Racing RDN
Racing mit deutlichem Abstand vor RND Racing Team. Die letzten 20 Minuten gings nochmal um Alles. Blue
Puma vorne und Xpear Factory direkt dahinter. Der Vorsprung schmilzt Runde für Runde ab. Beide kämpften
verbissen um den Platz an der Spitze. Weißensee musste Xpear nach einem Verschalter ziehen lassen. Doch der
gab nicht auf und setze gleich zum Konter an. Erfolgreich. Und so wurden die letzten 10min extrem spannend
in einem guten und turbulenten 3h-Rennen. Und damit die Dramatik noch getoppt wird, fing es 5min vor dem
Ende mitten im Zweikampf an aus allen Eimern zu regnen. Die Piloten mussten Ihre Fahrzeuge förmlich durch
die Kurven tragen. Gras für Xpear Factory blieb cool und zog gleich wieder an Blue Puma vorbei. Damit war die
Vorentscheidung in einem tollen Finale gefallen. 

Tageswertung Klasse 8 Endurance

1. #233 AKA Racing RND Racing 129 Runden
2. #265 RND Racing 121 Runden
3. #101 Knieverdreht 101 Runden
Tageswertung Klasse 9 Endurance Split
1. #222 Xpear Factory 148 Runden
2. #154 Blue Puma 148 Runden
3. #85 Pazzi Racing 138 Runden

 

V.i.S.d.P.

Andre Schwarz

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3. Lauf der EST-Meisterschaft 2022 am Harz-Ring

Vom 02-03.07.2022 gastierte die Rennserie European Scooter Trophy und European Pit Bike Trophy am Harz-Ring. Beim dritten Lauf ging es darum die bisherige Meisterschaftswertung mit Blick auf die zweite Saisonhälfte 2022 maßgeblich zu beeinflussen. Die Starterfelder waren auch am Harz-Ring gut gefüllt und die Bedingungen für ein spannendes Wochenende waren perfekt.

Rennen Klasse 1 - Rookies by Scooter-Attack

Mit 30 Startern die am vollste Klasse ab Start. Hüskes konnte den Start für sich gewinnen vor Winterscheidt. Hermann musste die Pole aus der Qualifikation abgeben und fand sich auf Platz 4 wieder. Buschsieweke arbeitete sich auf Platz 3 in Runde 2 vor. Hermann wurde immer weiter durchgereicht und konnte den Speed aus dem Zeittraining nicht mitgehen. Das Trio Hüskes, Winterscheidt und Buschsieweke setzte sich vom Rest des Feldes ab. Hüskes konnte sich nicht vom Verfolgerfeld losreißen. Buschsieweke und Winterscheidt fighteten fair und hart. Buschsieweke war schon fast vorbei. Winterscheidt machte geschickt zu. Durch die frühen Überrundungen musste Buschsieweke seinen Angriffsposition leicht aufgeben. Er blieb dennoch dran. Dafür rückte Winterscheidt zunehmend Hüskes auf die Pelle. Am Ende war es zu viel was Winterscheidt wollte. Er stürzte. Auch Buschsieweke sollte nochmal Opfer der Überrundung werden. Beim Versuch im Innenfeld zu überrunden, wurde dieser unglücklich zum Sturz gezwungen, da der zu Überholende Ihm in die Spur fuhr. Am Ende gewann Hüskes souverän, weil er auch den kühlen Kopf behielt. Auf Platz 2 landete Buschsieweke. Auf dem dritten Platz kam Ebeling, der von den Stürzen der anderen Fahrer profitierte.

Kuddelmuddel beim Start des zweiten Rennens. Diverse Teilnehmer kamen nicht rechtzeitig zur Startzeit und mussten das Feld von hinten aufräumen. Hüskes gewann auch im zweiten Rennen den Start haushoch für sich. Winterscheidt auf Zwei. Buschsieweke auf drei. Schon recht früh wurde Buschsieweke von Ebeling eingeholt, der sich auf Platz Drei festsetzen. Ebeling baute zunehmen mehr Druck auf Winterscheidt auf und verkürzte den Abstand beider Kontrahenten. Ab Runde 8 konnte Winterscheidt den Vorsprung  wieder deutlich maximieren. An der Spitze schien nichts anzubrennen für Hüskes. Er musste nur sicher überrunden. Und das tat er auch und sicherte seinen zweiten Sieg im zweiten Rennen. Dahinter folgte Ebeling vor Winterscheid. 

Tageswertung 3. Lauf Harz-Ring 2022 Klasse 1 Rookies by Scooter-Attack:

  1. #47 Sascha Hüskes                                 50 Pkt.
  2. #265 Patrick Ebeling                                 32 Pkt.
  3. #120 Andre Buschsieweke                      31 Pkt.

Rennen Klasse 2 – SuperSport by Deutscher Bauservice

Startsieger im ersten Rennen war Apostel. Triebs fand sich auf dem dritten Platz wieder hinter Diabelez. Triebs wollte sich jedoch nicht damit zufriedengeben und ging in den Angriffsmodus. Mit Erfolg er konnte sich auf den zweiten Platz vorarbeiten hinter Laugesen. Laugesen wurde ab Runde 4 deutlich schneller und konnte Triebs überholen. Damit war die Attacke auf Apostel eröffnet. Kurz vor der Boxenausfahrt konnte Laugesen mit einem tollen Fahrmanöver und  Geschwindigkeitsüberschuss  innen vorbeigehen. Laugesen baute schnell Abstand zu Apostel und Triebs auf. Triebs merkte, dass gegen Apostel noch was ging und kämpfte sich Stück für Stück in Angriffsposition. Im S zeigte Triebs Mut und vernaschte Apostel. Damit stand dann das erste Rennen fest. Laugesen gewinnt vor Triebs und Apostel

Beim Start zum zweiten Rennen setze sich Triebs an die Spitze des Feldes. Laugesen hing ihm dichtgefolgt an der Felge. Laugesen hatte ein bisschen mehr Speed und es sah so aus, als wenn es nur ein Spiel auf Zeit wäre, bis er Triebs überholte. In der Zwischenzeit musste Apostel mit technischem Defekt aufgeben. Platz 3 war heiß umkämpft: Merla, Diabelez und Larsen kämpften verbissen und wichtige Punkte. Erst hatte Depta die Nase vorn, wurde dann aber von Larsen kassiert. Auch Diabelez konnte nach Start und Ziel Depta ausbremsen. Triebs hielt Runde für Runde gegen Laugesen. An Start-Ziel sah es am Besten für Ihn aus. Am Ende fehlte der magische Meter. Absolute Spitzenleistung beider Piloten. Laugesen konnte in der vorletzten Runde dann den entscheidenden Stich machen und bremste Triebs fair im kurveninneren aus. Danach folgte ein kleiner Verbremser von Triebs und Laugesen hatten den Sieg in der Tasche. Dennoch eine tolle Leistung von beiden Piloten. Der dritte Platz ging an Diabelez, der sich zwischenzeitlich noch Larsen schnappte.

Tageswertung 3. Lauf Harz-Ring 2022 Klasse 2 SuperSport:

  1. #74 Jeppe Laugesen                               50 Pkt.
  2. #313 Marcel Triebs                                  40 Pkt.
  3. #167 Niklas Diabelz                                 29 Pkt.

Rennen Klasse 3 – Expert by Scooter-Attack

Traumstart vom Meister der Experte Andersen. Er setzte sich direkt an die Spitze und dominierte das Feld. Schnelle hatte keine Chance dran zu bleiben. Er musste sich direkt mit Kovac auseinandersetzen, der mehr als Platz 3 wollte. Schnelle fuhr ein gutes Rennen und kämpfte stark gegen einen immer schneller werdenden Kovac. Beide Fahrer mussten viel riskieren. In der vorletzten Runde gings dann auf zum wilden Positionskampf. Kovac krallte sich Schnelle. Der ging sofort zum Gegenangriff und machte das sehr gut und konnte sich in der letzten Runde Platz 2 verdient sichern.

Auch im zweiten Rennen startete Andersen besser als das gesamte Feld. Kovac konnte den zweiten Platz für sich ergattern. Er versuchte an Andersen dran zu bleiben. Dahinter folgte Schnelle vor Schmitt. Leider musste Kovac mit technischem Defekt früh ausscheiden, sodass es an der Spitze keine ernsthafte Gefahr mehr für Andersen gab. Schnelle gab zwar alles was er hatte, aber gefährlich werden konnte er Ihm nicht mehr. Der dritte Platz im zweiten Rennen geht an Schmitt.

Tageswertung 3. Lauf Harz-Ring 2022 Klasse 3 – Expert by Scooter-Attack

  1. #335 Stefan Andersen                             50 Pkt.
  2. #19 Dustin Schnelle                                40 Pkt.
  3. #111 Andreas Lukas                                 26 Pkt.

Rennen Klasse 4: Supramatic

In Klasse 4 war wenig Konkurrenz am Start. Zehe konnte das erste Rennen vor Gronow für sich verbuchen. Beide Kontrahenten verzichten auf einen Start im zweiten Lauf.

Tageswertung 3. Lauf Harz-Ring 2022 Klasse 4 – Supramatic

  1. #335 Stefan Andersen                             50 Pkt.
  2. #19 Dustin Schnelle                                40 Pkt.
  3. #111 Andreas Lukas                                26 Pkt.

Rennen Klasse 5 Pitbike Stock by Scooter-Attack

Bei den Pitbikes setzte sich vom Start an Schweizer ab. Der auch in der Meisterschaft führende Fahrer konnte sich wiederholt durch sehr gute Speed und eine tolle Performance auszeichnen. Auf Platz 2 gab Wittwer alles. Aber die Maschine von Schweitzer ging ab wie der Blitz. Dennoch fightete Wittwer, um den Abstand nicht größer werden zu lassen. Auf dem dritten Platz fighteten Rademacher und Wolf. Dieser hatte kurzzeitig Motorenprobleme und musste daher sein Fahrzeug neu ankicken und verlor viel Zeit, um noch am Kampf um Platz drei teil zu nehmen. Rademacher freute sich umso mehr über den dritten Platz.

Im zweiten Rennen der PitBike ging Schweizer wieder in Führung nachdem Start. Wittwer und Fritzsch hinterher auf der Jagd nach Punkten. Schweizer fuhr sein eigenes Rennen, völlig gefahrenlos. Auch Wittwer musste den Speed nur halten, um gegen Fritzsch zu bestehen. Platz 4 belegte Wolf und Rademacher. Spannende Zwei, bzw. Vierkämpfe bot das Verfolgerfeld um Jostkleigrewe, Nabbefeld, Zanker und Hartmann. Jostkleigrewe musste jedoch mit technischem Defekt aufgeben, nachdem er sich erfolgreich in dem Feld durchgesetzt hatte. Am Ende blieb es bei der gewohnten Platzierung Schweizer vor Wittwer und Fritzsch.

Tageswertung 3. Lauf Harz-Ring 2022 Klasse 5 – Pitbike Stock

  1. #54 Julian Schweizer                              50 Pkt.
  2. #112 Jonas Wittwer                                 40 Pkt.
  3. #217 Nikita Radermacher                       27 Pkt.

Rennen Klasse 6 – GP-Open

Der absolute Topfahrer was Fahrstil und Rundenzeit angeht, kommt dieses Wochenende aus Spanien. Bartheld startete als Gaststarter in der GP-Open und deklassierte das gesamte Feld. Der Fahrstil ein absoluter Augenschmaus. Und so wunderte es nicht, dass Bartheld die K6 anführte. Auf Platz 2 fuhr Gras, der verfolgt wurde von Krzyszto. Bartheld fuhr den Sieg souverän ins Ziel vor Gras. Auf Platz 3 kam Krzystzto.

Das zweite Rennen begann so wie das Erste endete. Zu mindestens für Bartheld an der Spitze. Dieser schoss wieder so über den Rundkurs vom Harz und ließ den Verfolgern Gras und Schweizer wenig Chance. Gras musste im zweiten Rennen deutlich mehr kämpfen gegen einen genauso starken Schweizer, der es auf Platz 2 abgesehen hatte. Schweizer versuchte mehrmals nach Start und Ziel mit Geschwindigkeitsüberschuss vorbeizugehen. Gras machte immer geschickt zu. Am Ende blieb es in der Reihenfolge. Bartheld siegte vor Gras und Schweizer

Tageswertung 3. Lauf Harz-Ring 2022 Klasse 6 – GP Open

  1. #13 Allesandro Bartheld                       50 Pkt.
  2. #222 Henning Gras                                40 Pkt.
  3. #86 Florian Schweitzer                          29 Pkt.

Rennen Klasse 7 – Beginner

Gaidecka an der Spitze setzte sich gleich vom Rest des Feldes ab. Weiland auf zwei hatte dabei noch die besten Aussichten. Aber dahinter ging ein toller Dreikampf zwischen Kruger auf dem PitBike und Kalms und Wojciechowski. Der kleine Kruger kämpfte toll auf dem Pitbike und behielt die Oberhand gegenüber den Scootern. Wojciechowski konnte zur Hälfte des Rennens an Kalm vorbeiziehen. Am Ende siegte Gaidecka gefahrenlos vor Weiland und Kruger.

Tageswertung 3. Lauf Harz-Ring 2022 Klasse 7 – Beginner

  1. #268 Michael Gaidecka                          25 Pkt.
  2. #333 Tilo Weiland                                    20 Pkt.
  3. # 132 Jonas Kruger                                 16 Pkt

Rennen Klasse 8 & 9– Endurance & Endurance Split

Zum drei Stunden Langstrecken meldeten sich insgesamt 18 Teams. Es war ein tolles Rennen mit vielen spannenden Rundenkämpfen. Das Spitzenfeld Xpear, Racefoxx, Friseure by AKA, Streetlights sowie AK Racing RND lagen bis zur Rennhälfte alle innerhalb von zwei Runden dicht beieinander. Im weiteren Verlauf wurde XPear immer stärker und konnte einen sicheren Vorsprung für alle Eventualitäten herausholen. Auf einen sehr guten zweiten Platz kam das Team von RACEFOXX. Bei der Klasse Endurance war es deutlich spannender die ersten drei Teams lagen ganz knapp beieinander und nur ein Stopp hätte eine andere Entscheidung produziert. Das Gewinnerteam kam von Friseure by AKA Racing.

Tageswertung 3. Lauf Harz-Ring 2022 Klasse 8 – Endurance

  1. #262 Friseure by AKA Racing                                 177 Runden
  2. #196 Streetlights RD Lukas RT                               175 Runden
  3. #233 AK Racing RND Racing                                   175 Runden

Tageswertung 3. Lauf Harz-Ring 2022 Klasse 9 – Endurance

  1. #86 XPearFactory                                                    180 Runden
  2. #217 RACEFOXX Pitbike Endurance                    176 Runden
  3. #888     Team Hummel                                            159 Runden

Alle Rennergebnisse sowie die Meisterschaftsstände sind unter https://www.europeanscootertrophy.de/ergebnisse/ abrufbar.

Winners

V.i.S.d.P.

Andre Schwarz

(1. Vorsitzender EST e.V.)

Kupplungsdeckel bgm PRO Superstrong für Vespa Largeframe (PX & Co.) – CNC-gefertigt

Bald lieferbar.

Vielleicht habt Ihr in einem unserer Videos schon ein Osterei gefunden ;-)

Es ist fraglich wie lange die Ersatzteilversorgung von Piaggio bei einigen Bauteilen noch gesichert ist. In den letzten Jahren schwankt leider auch die Qualität beim Kupplungsdeckel vom Original Hersteller.

Die Kupplungsdeckel von LML waren mitunter eine belastbare Alternative aber leider gibt es LML nicht mehr (link zum blog) und diverse Versuche von anderen Firmen kann man eher als gut gemeinte Interpretation belächeln. Die Hersteller Ramp und Silking sind hier auf jeden Fall zu meiden. Außer dem Grundmaterial haben diese Kupplungsdeckel nichts mit dem Original gemein.

Aus diesem Antrieb heraus haben wir uns der Erstellung eines eignen Kupplungsdeckels gewidmet.

Vorgaben waren, dass der Deckel wie immer bei vielen unserer Eigenentwicklungen mit Originalteilen verwendbar ist und weitere Verbesserungen zeigt.

Der Kupplungsdeckel BGM PRO Superstrong CNC passt also auf alle derzeit am Markt erhältlichen Kupplungen. Egal ob mit 6 Federn oder 7 Federn der alten Bauform oder modernste Modelle mit 4-Scheiben CR-Belagmaterial und vergrößertem CNC Kupplungskorb.

Einer der Gründe war auch, dass bei einer nötigen Bearbeitung des originalen Deckels für die CNC Kupplungen der Steg im Kupplungsdeckel entfernt werden muss. Daher hat der BGM PRO SUPERSTORNG Kupplungsdeckel eine angepasste Kontur die den Steg wieder erlaubt und somit die Ölversorgung für den Trennpilz und das geschützte Ultralube Prinzip der bgm Superstrong Kupplungen unterstütz.

Die Innere Kontur war daher sehr schnell bestimmt und festgelegt. Eine größere Herausforderung war allerdings das bestimmen der Position der Entlüftungsschraube.

Durch das Weltweite Rollerfahrer Netzwerk geistern immer wieder Berichte darüber, dass die Motoren durch die Entlüftungsschraube Öl herausdrücken. Also haben wir uns Gedanken darüber gemacht ob es eine bessere Position für die Entlüftung gibt. Immer unter der Auflage das es an einem original belassenen Fahrzeug passt. Der erste Versuch war die Bohrung mit der Drehrichtung zu orientieren. Eine fatale Fehlannahme.

Obwohl die schräg angesetzte Bohrung entgegen der Fluchtrichtung des Öls liegt, wird hier deutlich mehr Öl aus der Entlüftung gefördert.

Nach dem Test von drei alternativen Positionen und Ausgestaltung der Bohrungskanäle sind wir fast wieder bei der originalen Position der Entlüftung angekommen. Allerdings sitzt die Bohrung weiter außen im Deckel in einem leicht geänderten Winkel und bekommt daher nicht mehr so viel von dem geschleuderten Öl mit. Mit dieser Position war es möglich einen 221ccm Malossi MHR Motor mit über 9500U/min dauerhaft bei einer Öl-Füllmenge von 500ml zu bewegen, ohne das Öl durch die Entlüftungsschraube heraus gedrückt wird.

Als Variante gibt es Kupplungsdeckel auch für die älteren Largeframe Modelle. Hier ist der Kupplungsdeckel höher ausgeführt um Raum für eine PX Kupplung zu schaffen.

Die alten Motorgehäuse der VNA bis VGLB Motoren mit ihren flachen Kupplungen sind vom Maß her flacher als ein Sprint oder PX Motorgehäuse  – die Dichtfläche für den Kupplungsdeckel bei den VNA bis VGLB Motoren ist also praktisch näher an der Kurbelwelle. Dieser Rückstand wird von dem BGM PRO SUPERSTRONG Kupplungsdeckel ausgeglichen und bietet somit den Vorteil eine normale PX Kupplung auf diesen Motoren zu verwenden.

 Durch den Maßausgleich im Kupplungsdeckel besteht keine Gefahr, dass der Hinterreifen am Kupplungsdeckel schleift. Es bleibt durch das flache Motorgehäuse ausreichend Platz zur Reifenflanke.

Der passende Kupplungsarm zum BGM PRO Kupplungsdeckel verfügt über eine doppelte O-Ring Abdichtung und die Möglichkeit den Kupplungszug auf eine Position für verkürzten Hebelweg einzuhängen.

Die innere Position am Kupplungsarm ist für die Verwendung Einstellbarer Kupplungshebel am Lenker vorgesehen, da diese Hebel weniger Zug einholen als z.B der Standard Hebel einer PX.

Der Kupplungsarm ist bereits mit allen Freimachungen versehen, die für die Verwendung verstärkter Kupplungen benötigt werden.

Bei der Herstellung des Kupplungsdeckels haben wir uns zunächst für eine CNC Fertigung aus Vollmaterial entschieden. Dadurch haben wir immer die Kontrolle über das verwendete Material und Zugriff auf das Werkstoffzeugnis. Das verwendete, Hochfestes Material und die CNC Fertigung können wir sehr geringe Toleranzen und gleichbleibende Qualität gewährleisten.

Wer jetzt neugierig geworden ist, muss sich noch etwas gedulden. Die finale Abnahme der Muster ist bestätigt und wir erwarten den Liefertermin noch 2022.

Komplett mit Kupplungsarm wird der Kupplungsdeckel unter €200 angesiedelt sein.

Mehr Informationen stellen wir Euch zum Verkaufsstart im blog und im Shop zur Verfügung.

Gute Fahrt

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YSN PHBH 30 gegen Dellorto PHBH 30 im Test – der große Vergleich

YSN PHBH 30 gegen Dellorto PHBH 30 im Test - der große Vergleich

Bei uns Schaltrollertreibern ist altbewährtes beliebt. Vor allem weil es bei etablierten Bauteilen oft einen reichen Erfahrungsschatz gibt auf den zurückgegriffen werden kann. Dazu gehören auch die seit Jahrzehnten bekannten Vergaser von Dellorto in der PHBH Bauform. Zu diesem Vergaser kursieren hunderte Erfahrungswerte die beim Einstellen auf den verschiedensten Motorkonzepten hilfreich sein können.

Leider widmet sich Dellorto in den letzten Jahren nicht mehr wie gewohnt der Produktion von Vergasern und die beliebten Treibstoffzerstäuber sind wenn, nur noch sporadisch erhältlich.
Sicher ist es nur eine Frage der Zeit wann die anachronistisch anmutenden Gemischaufbereiter dem Rotstift bei Dellorto zum Opfer fallen und somit gänzlich außer Produktion gesetzt werden.

Um die Nachfrage für den beliebten PHBH Vergaser zu stillen musste also eine andere Quelle gefunden werden.

Eine dieser Quellen heißt YSN. Der Hersteller aus Fernost hat sich vor dem Original verbeugt und den PHBH wieder auferstehen lassen.

Wie vermutlich viele von Euch auch, bin ich auch selbst immer etwas skeptisch wenn es um die Nachbauten von Originalen Teilen geht. Gerade bei Vergasern. Haben doch Hersteller anderer Derivate in den letzten Jahren gezeigt wie es nicht geht und man schraubt sich einen Sack voll Probleme an das Geliebte Fahrzeug, die man ohne dieses Bauteil nicht hätte.

Der PHBH 28 war der erste Vergaser den YSN in dieser Bauform produziert hat. Seinerzeit haben wir mit diesem Vergaser einige Tests gefahren, um heraus zu finden was wir denn da eventuell auf unsere Kunden loslassen.

Dazu haben wir einen Dellorto PHBH 28 gegen einen YSN 28 verglichen. Der Dellorto wurde auf einem Motor abgestimmt und die Abstimmung auf diesem Motor wurde über viele Kilometer auf der Straße herausgefahren und hat sich bewährt.

Um die Bauart des YSN eins zu eins vergleichen zu können, sind alle dazu relevanten Bauteile aus dem Dellorto Vergaser nach dem Vergleichslauf auf dem Prüfstand in den YSN Vergaser übertragen worden. Also Schieber, Düsennadel, Mischrohr, Einstellschrauben, Schwimmer, Schwimmernadel, Neben- Haupt- und Choke-Düse.

Wenn der YSN PHBH aufgrund seiner Bauart oder durch die Fertigung bedingt also irgendetwas anders macht als der Dellorto PHBH, dann wäre dieser Effekt auf dem Graphen der Leistungsmessung zu sehen und auf der Straße zu erfahren.

Beim direkten Vergleich der beiden Läufe war nichts zu sehen – kein Unterscheid im Verhalten; was schon mal recht gut ist. Die Probefahrt mit dem YSN auf der Straße verlief ebenfalls unauffällig – also auch gut.

Der Gegenvergleich, also die Bauteile mit den gleichen Spezifikationen aus dem YSN Vergaser in den Dellorto implantiert, brachte das gleiche Ergebnis. Damit wissen wir also das sowohl die Bauteile die YSN verwendet sowie der Vergaser selbst, der Dellorto Vorlage entspricht und nicht für Verwirrung sorgt.

Den Erfahrungsschatz um dieses Wissen angereichert, haben wir uns entschlossen die Vergaser von YSN in unser Programm aufzunehmen.

Schon bald darauf haben wir eine Anfrage an den Hersteller gesendet, ob sie auch den begehrten PHBH mit 30mm Durchlass anbieten können.

Es dauerte etwas, aber schlussendlich kamen bei uns Muster der 30mm Vergaser an.

Wie schon beim 28er PHBH von YSN habe ich mir das Muster der 30mm Ausführung genau angeschaut.

Zur Prüfung der Muster gehört es natürlich auch alle Daten zu erheben und zu dokumentieren.

Während der 28er YSN Tadellos funktioniert, konnte der 30er YSN mit einigen Kinderkrankheiten aufwarten. Neben verschiedenen Kleinigkeiten wie das falsche Mischrohr, eine falsche Chokedüse, offene Kanäle wodurch der Choke außer Kraft gesetzt wurde und der Motor dann im kalten Zustand nicht anspringt und nicht gefederte Schwimmernadeln, gab es das Problem das der Schieber nicht ganz geöffnet werden konnte. Das Muster des 30er Vergasers ließ nur eine Schieberöffnung von 28,5mm zu.

Während die Vergaser YSN30 andern Ortes bereits mit dem geringeren Durchlass und den oben aufgezählten Problemen gehandelt wurden, haben wir uns dazu entscheiden nach einigen Kontakten mit dem Hersteller die Kinderkrankheiten zu heilen.

Die offenen Kanäle im Choke-System zu identifizieren und zu beheben, bedurfte nur einer E-Mail und zwei Bildern.

Um das Problem mit dem Schieber zu lösen mussten wir schon mehr tun. Insgesamt 3 Muster der Vergaser mit verschiedenen Lösungsansätzen sind zwischen Taiwan und Deutschland hin und her gegangen. Einen originalen Dellorto PHBH30 und Dellorto Mischrohre und Schwimmernadelventile haben wir als Muster zu YSN geschickt und nach fast 4 Monaten mit Musterprüfungen, Skype Terminen und Wartezeiten war der YSN30 Vergaser dann so wie wir uns das vorgestellt haben.

Das finale Muster des 30mm YSN Vergasers haben wir dann genauso getestet wie zuvor den 28er PHBH und kamen wir wieder zum gleichen Ergebnis. Die Kurven laufen deckungsgleich und der Motor läuft im Fahrbetrieb unauffällig und ohne Unterschied zum Dellorto PHBH30.

Bei der Bestellung der 30er Vergaser haben wir uns auch direkt für eine Ausrüstung des Vergasers nach unseren Vorgaben entschieden.

  • Nebendüse 55
  • Hauptdüse 125
  • Mischrohr AS266
  • Düsennadel X2
  • Chokedüse 70
  • Schwimmernadelventil 250
  • Seilzug-Choke

Diese Ausrüstung haben wir bewusst aus der Erfahrung heraus ausgewählt, da wir damit bei vielen Motoren eine sehr gute Ausgangsbasis haben.

Bei sehr vielen Motorkonzepten startet ihr damit schon mit einer brauchbaren Abstimmung für die ersten Testfahrten und die nötigen Änderungen beschränken sich auf wenige Griffe in die Düsenkiste.

Das Schwimmernadelventil ist mit 250 deutlich größer als in der Serie und deckt einen weiten Bereich ab, der bis zur Verwendung einer 190er Hauptdüse reicht. Ein größeres Schwimmernadelventil über 300 können wir hier in Bezug auf die üblichen Konzepte beim Schaltroller nicht empfehlen. Das hohe Eigengewicht der großen Schwimmernadel und die große Bohrung erfordern oft eine ganz andere Abstimmung im unteren Teillastbereich; die Schieber, Nadel und Mischrohr betreffen. Wird eine Benzinpumpe verwendet solle das Schwimmernadelventil auf keinen Fall größer als 280 sein. Der Druck den die Benzinpumpe erzeugt, kann sonst einfach das Schwimmernadelventil aufdrücken und den Vergaser zum Überlaufen bringen oder zu nicht eindeutigen Ergebnissen beim Abstimmen führen.

Üblicherweise werden für den YSN30 Hauptdüsen im Bereich 120 bis 150 benötigt. Die Grundausrüstung mit dem 250er Schwimmernadelventil bietet also auch anderen Konzepten noch deutliche Sicherheit.

Auf unserem Testmotor mit 62mm Kingwelle und 244er Quattrini lief zum Beispiel auch einer dieser YSN Vergaser. Hier reichte der Vergaserquerschnitt bis zu einer Leistung von über 40PS aus.

 

Es gibt ihn also weiterhin – den altbekannten aber neuen Wegbegleiter – PHBH30

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Polini Original Banane 2022

Polini hat die bewährte Polini Banane neu entwickelt und in ein neues Gewand gesteckt. Was die neue Banane oder nach neuer Polini Nomenklatur der „Original“ Auspuff kann; habe ich mir für Euch einmal angeschaut.

Rein Optisch unterscheidet sich die neue Original- Banane deutlich von der Bauform der älteren Jahrgänge. Der Korpus ist vom Material her dicker geworden und anders Ausgeformt. Die Steckverbindung am Krümmer wirkt deutlich verbindlicher und die Position zum Einhängen der Auspufffeder wandert in einen besser zugänglichen Bereich.

Polini bietet die Auspuffanlagen für die PK und V50/PV Motogehäuse an. Bisher waren die Bananen für die PK Modelle immer mit einer deutlichen Abflachung im Bereich des Krümmers versehen. Der neue Original von Polini zeigt hier lediglich einen anderen Verlauf des Krümmers, ohne Abflachung.

Eine weitere, deutliche Verbessrung zeigt die Halterung die den Auspufftopf und das Motorgehäuse verbinden. Ist die Grundplatte der Halterung einmal am Motorgehäuse montiert, kann der Auspufftopf recht einfach über zwei M8 Schrauben montiert und demontiert werden.

Bei dem Vorgänger Modell der Banane wurden dieses Prinzip im Rennbetrieb z.B. der Klasse 5 der ESC auch schon angewendet um schnellere Reifenwechsel zu ermöglichen, jedoch war hier Eigeninitiative bei der Erstellung der Halterung gefragt.

Generell scheint Polini bei der neuen Banane ein paar Erfahrung aus dem Rennzirkus mitgenommen zu haben. So ist die neuen Polini Banane auch direkt passend für die Reifendimension 3.50-10, wie sie fast ausschließlich in den Rennserien verwendet wird. Die übliche Bereifung der der Smallframes mit 3.00-10 passt daher natürlich weiterhin.

Die neu Original-Banane habe ich für Euch einmal auf meine K5 gesteckt und ein paar Versuche gefahren.

Die Montage ging gut von der Hand. Kein biegen, drücken oder schlimmere Eingriffe sind nötig um den Auspuff passend am Roller zu positionieren.

Die Langlöcher der Halterung bieten deutlichen Spielraum zum Einstellen der Anlage, um einen Kontakt zum Reifen und zur Bremstrommel zu verhindern.

Polini gibt eigentümlicher Weise an, dass die Länge des Stoßdämpfers vor der Montage der Auspuffanlage bestimmt werden soll. 

Das geprüfte Mindestmaß der Stoßdämpfer, also wenn der Dämpfer bis auf Anschlag eingefedert ist, soll einem Kontakt der Auspuffanlage zum Rahmen vorbeugen.

Besitzer der hinteren bgm Pro Stoßdämpfer können sich hier in Sicherheit wiegen. Die Dämpfer verfügen über das benötigte Mindestmaß und im Fall der Sport- Serie, lässt sich der Dämpfer sogar in der Höhe noch weiter anpassen.

Jetzt aber zum Ergebnis auf dem Prüfstand.

Vorausschicken möchte hier noch, das sich jeder Motor anders verhält und die Unterschiede sich je nach Bearbeitung mehr oder weniger deutlich bemerkbar machen können. Es hat sich gezeigt, das bei weniger stark oder nicht  bearbeiteten Motoren der Unterscheid deutlicher Ausfällt als bei Konzepten die etwas ausgefeilter sind.
Hier nimmt die neue Polini Banane auf einem Motor Platz, der dem
ESC-Regelwerk der Klasse 5 entspricht.

Der Vergaser ist in diesem Fall ein PHBL 24, Ansaugstutzen Polini Membran, Zylinder Polini 133 Racing Grauguss. Kurbelwelle Mazzucchelli Racing.
Das Motorgehäuse ist für den Membraneinlass bearbeitet und die Transferkanäle im Motorgehäuse auf den Zylinder angepasst. Der Zylinder und der Ansaugstutzen bleiben unbearbeitet.

Im Renntrimm liegt meine 508 je nach Tageslaune gerne im Bereich um die 15PS. Daher erfolgt der erste Lauf zunächst einmal um zu sehen ob sich der Motor noch bester Gesundheit erfreut.

Erwartungsgemäß liefert die 508 nach dem Warmfahren mit 14.9PS bei 7300Umin ab.

Also alles Gesund und der neue Polini Original-Auspuff wird für den Vergleich montiert.

Selbst auf dem Prüfstand fällt beim Warmfahren das deutlich höhere Anfahrdrehmoment auf. Hier hat Polini gut gearbeitet. Was sich auf der Prüfstandrolle anders anfühlt, zeichnet sich auch im Graphen ab.

Bei etwas geringerer Drehzahl von 6660Umin legt die neue 2022er Banane mit 15.5PS gegenüber der älteren Bauform um 0.6PS zu. Das um 0.9Nm gestiegene Drehmomentmaximum liegt bereits bei 5200Umin an.

Im direkten Vergleich der beiden Kurven, ist der Charakter der neuen 22er Banane zu erkennen. Früher –  mehr.

Bis ca. 7200Umin hat die 22er Banane im Vergleich die Nase vorne. Genau der Bereich in dem ein Motor mit dieser Leistung auf der Straße am häufigsten bewegt wird. Ab ca. 7300Umin sieht die ältere Banane etwas besser aus und zeigt etwas mehr Lust auf höhere Drehzahlen.

Die Bestückung des Vergasers wurde zwischen den beiden Läufen nicht verändert. Meine Vermutung wäre hier, dass mit einer dezent kleineren Hauptdüse und Nadel / Mischrohr Kombination, die 22er Banane im Bereich höhere Drehzahlen noch etwas zulegen kann.

Aber das heraus zu finden, überlasse ich zunächst einmal eurem Spieltrieb.

Mein Fazit:

Polini hat einen guten Job gemacht und einen für den Alltag sehr schön fahrbaren Auspuff mit einigen guten Verbesserung entwickelt. Positiv fällt die besser erreichbare Position der Feder, solidere Steckverbindung und die gut einstellbare Halterung auf. Die Verwendbarkeit auf größeren Reifen sehe ich als weiteres Plus. Von den Geräuschen her wirkt die neue Banane etwas dumpfer als das Vorgänger-Modell.

Im Video dazu könnt ihr noch weitere Eindrücke der neuen Polini Banane gewinnen

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Alex baut einen Quattrini 252ccm Vespa Motor 5

Teil 5 für Ausbaustufe 4

Wie bei so vielen Dingen im Leben hat zum Glück jeder so seine Vorlieben…
Mehr Drehzahl und mehr Spitzenleistung oder mehr Drehmoment bei geringer Drehzahl.

Deshalb bin ich in dem heutigen Teil einmal auf der Suche nach mehr… Aber nicht Spitzenleistung, sondern nach Drehzahlband und Drehmoment. Der „Traktor-Motor“ wird gesucht.

In Teil 4 mit der Baustufe 3 habe ich durch anheben des Zylinders und einer kleinen Bearbeitung am Auslass schon einmal in die Richtung der höheren Steuerwinkel geschaut. Würde ich jetzt den Auslass weiter anheben um damit vielleicht höhere Spitzenleistung und Drehzahl zu erreichen, wäre der Weg zurück; den Zylinder mit mehr Vorauslass bei geringeren Steuerwinkeln zu versuchen, verbaut.

Heute setze ich den Zylinder also tiefer. Daraus ergeben sich in der Summe zwar geringere Steuerwinkel, jedoch steigt der Vorauslass leicht an. Der kleinere Transferwinkel sollte es dem Zylinder ermöglichen etwas mehr Drehmoment in den unteren Drehzahlen zu produzieren.

Am Zylinderkopf wir der Spacer im Vergleich zur dritten Baustufe von 1mm auf 3mm verändert. Am Zylinderfuß verlässt der 2mm Spacer das Spielfeld und der Zylinder wird nur mehr durch normale 0.3mm starke Dichtung unterlegt. Die Quetschkante bleibt dabei wie bei den anderen Baustufen bei 1.3mm.

In den Nachfolgenden Graphen sind die aktuellen Kurven der Baustufe 4 ROT zu sehen. Die kurven der vorangegangenen Baustufe drei, erscheinen in BLAU.

Als erster darf wieder der Elron zeigen was er von der Veränderung hält.

Wie zu vermuten, fällt die absolute Spitzenleistung leicht ab, allerdings verschieben sich das Leistungs- und Drehmomentmaximum in Richtung niedrigere Drehzahlen. Das Drehmoment steigt leicht an und füttert den Bereich zwischen 5100 und 7000Umin an.

Die Polini Box, von Ihrer Orientierung her eher für Motoren mit weniger Transferzeit gedacht, nimmt als nächstes auf dem Auslassstutzen Platz.

Auf den ersten, schnellen Blick wirken die Kurven vielleicht ernüchternd. Bei näherer Betrachtung stellt sich die Polini Box als echtes Drehmoment-Tier heraus. Am Ende dieser Testreihe wird sie sich mit 37.4Nm auf Platz zwei im Bereich Drehmoment einsortieren. Der Graph durchläuft bereits bei 4700Umin die 20PS Marke. Das Leistungsmaximum verschiebt sich um stattliche 1000Umin in Richtung tiefere Drehzahl gipfelt bei 6400Umin. Das Maximale Drehmoment zerrt bei 6000Umin am Hinterrad. Ein so aufgebauter Motor bettelt geradezu um ein langes Getriebe.

Damit lässt sich der M244 extrem schaltfaul über den Asphalt bewegen. Vom Ständer abbocken, schalten in Gang 4 und einfach am Kabel ziehen. Keine Sorge, dass wird dann schnell…

 

Der betagte Alleskönner im Feld.

Der JL Linksausleger legt sein Drehmoment in den Bereich zwischen 5000 und 7000Umin und bietet dadurch wieder mehr Fahrbarkeit. Die Spitzenleistung fällt zwar um ein PS, jedoch kann der JL immer noch im Bereich der Resonanz-Auspuffanlagen eine sehr gute Fahrbarkeit anbieten.

New Line

Die Handarbeit aus dem Norden reagiert ebenfalls erwartungsgemäß auf die Anpassungen. Bereits bei 5000Umin stehen 20 Pferde bereit um deutlich anzuziehen. Volles Drehmoment stehen bei 6100Umin an. Zwar drückt es die absolute Spitzenleistung etwas nach unten und der Newline gibt 2Pferde zugunsten des früh einsetzenden Drehmomentes ab, nimmt allerdings den größeren Vorauslass gerne um bis über 10.000Umin zu gehen und dort auch mit über 20PS zu halten.
Der Newline verhält sich hier fast schon wie eine Box-Auspuffanlage, gewürzt mit einem deutlichen Drehmoment Kick.

Posch Nessi

Das Seeungeheuer zieht aufgrund der reduzierten Steuerwinkel etwas den Kopf ein. Das ist aber gar nicht schlimm. Wie bei Newline auch, verschiebt sich das Drehzahlband etwas in Richtung frühe Drehzahlen und entwickelt dabei mehr Drehmoment. Bei 5200Umin überschreitet die Kurve bereits die 20PS Marke. Der leicht gestiegene Vorauslass verhilft der Nessi zu einem weiteren Drehzahlband.

Posch Racing Resi

Die üppige Resi verarbeitet die für Sie unpassende Steuerwinkel erstaunlich gut. Zwar verliert sie auch an Spitzenleistung, lässt aber hier schon einmal erahnen welche Bandbreite bei entsprechenden Steuerwinkeln mit mehr Vorauslass möglich sein können. Mit einem Drehzahlband von fast 4100Umin spielt Sie hier in der oberen Liga.

Lakers

Der Lakers, für deutlich mehr Alarm gemacht, mag die flachen Steuerwinkel nicht so gerne. Der Auspuff giert nach größeren Zeitquerschnitten. Das Drehzahlband verlagert sich zwar auch wie gedacht in tiefere Drehzahlen aber die geringen Zeitquerschnitte sind nicht das passende Spielfeld für den Lakers. Aber seine Chance wird mit den folgenden Ausbaustufen kommen…

 

Hier noch einmal alle Maximalwerte in der Übersicht

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